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Baupläne in der Traisenau: "Einsatz der ÖVP hat sich ausgezahlt"

Vbgm. Adl: "Die SPÖ erkennt damit spät aber doch die Fehlentwicklung an, vor der wir auch im behördlichen Verfahren gewarnt haben."

„Der Einsatz der St. Pöltner ÖVP hat sich ausgezahlt. Das Projekt am Viehofner See wird jetzt zumindest auf jenes Maß von rund 500 Wohnungen zurückgestutzt, das vor dem Auswuchern der Pläne in den letzten Jahren angedacht war. Die SPÖ erkennt damit spät aber doch die Fehlentwicklung an, vor der wir auch im behördlichen Verfahren gewarnt haben. Die Kosten für diesen Schritt müssen jedoch genau geprüft werden“, so Vizebürgermeister Matthias Adl.

„Mit der Verkleinerung des Projekts wird die 2. Phase der vorgelegten Wohnbaupläne nicht ermöglicht. Unser Kritikpunkt war, dass der ausufernde Wohnbau und der Zuzug von mehr als 1.100 Personen gerade das Ufer des Viehofner Sees überlasten werden. Die SPÖ scheint diesen Umstand nun ebenfalls anzuerkennen. Fakt ist aber, dass auch der redimensionierte Bau von 500 Wohnungen mit rund 800 bis 900 neuen Bewohnerinnen und Bewohnern und die Auswirkungen auf das Naherholungsgebiet und die soziale Infrastruktur genau untersucht werden müssen. Die SPÖ kann sich von sauberer Arbeit an Grundlagen nicht davonstehlen“, fordert VP-Klubobmann Florian Krumböck, der in den vergangenen Monaten die Dimensionen des Projekts immer wieder kritisiert hat.

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